Lindas Kritik zum Hörspiel 142 „Tödliches Eis“

Brrr, *bibber* was für eine Kälte, was für Schneemassen. Unglaublich. Bei der Menge Schnee könnte das gefährlichste Schlittenhunderennen der Welt auch bei uns in der Hauptstadt stattfinden. Sozusagen das  Berlin Wilderness Race. Bei dem Stehgeschnöber schickt man ja kein Schaf vor die Tür. Gut wenn man bei dem Wetter nicht nach Draußen muss und sich gemütlich zurücklehnen kann um bei einer schönen heißen Tasse Tee oder Milch ein Hörspiel zu genießen.
Wo wir gleich beim Thema wären. Endlich mal eine richtige Winter-Folge. Kalifornien schön und gut, aber zu dieser Jahreszeit passt atmosphärisch doch nichts besser, als ein Drei ??? Abenteuer mitten in Alaska bei klirrender Kälte mit soooo viel Schnee. Mir hat das Erstlingswerk von Kari Erlhoff sehr gut gefallen, einfach weil es mal etwas anderes war. Umso gespannter hab ich der Hörspielumsetzung entgegen gefiebert.
Die Geschichte hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Ich habe mich rund 60 Minuten gut unterhalten gefühlt. Es gibt schöne spannende Momente, einige witzige Szenen – die Auflösung kommt allerdings etwas abrupt. Die Sprecher waren klasse, vor allem Udo Schenk, der für mich aufgrund seiner Stimme immer der Verdächtige Nummer 1 ist und natürlich „Michael Caine “ Jürgen Thormann. Lediglich Candace Duskins Stimme fand ich etwas anstrengend.  Die Buchfassung fand ich insgesamt zwar etwas „runder“, nichts desto trotz ein schönes unterhaltsames Winterabenteuer mit echtem Hundegebell. 😉 In der Schule hätte ich eine gute 3+ gegeben, hier 4 von 5 Fragezeichen.